Fünfter Jahrestag des tragischen Ereignisses in Annaberg: Auch NÖKB gedenkt des getöteten Kameraden Johann Ecker

Vor fünf Jahren wurden die Polizisten Johann Ecker, Manfred Daurer und Roman Baumgartner sowie der Rettungssanitäter Johann Dorfwirth bei der Ausübung ihrer Pflicht vom Wilderer Alois H. erschossen. Aus Anlass des fünften Jahrestages dieses tragischen Ereignisses in der Gemeinde Annaberg lud Innenminister Herbert Kickl zu einer Gedenkstunde und einer Andacht.

Sowohl Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die zum Zeitpunkt der Tragödie Innenministerin war, wie auch Innenminister Herbert Kickl sprachen von einem der schlimmsten Verbrechen der Nachkriegszeit. Die Veranstaltung fand beim Gedenkstein für die Getöteten, den Landeshauptfrau Mikl-Leitner als "aus Stein gemeißelte Erinnerung" bezeichnete, statt. Innenminister Kickl bezeichnete den Amoklauf in seiner Rede "ein Synonnym für das sinnlose Sterben von Menschen".

Sowohl der Innenminister als auch die Landeshauptfrau riefen auf, die Erinnerung an die Opfer zu bewahren. Das wird auch der NÖKB befolgen, war doch der Polizist Johann Ecker Mitglied im Ortsverband Randegg.

"Der Tod beendet das Sterben, aber nicht das Leben" - tröstende Worte für die Angehörigen fand Bischof Alois Schwarz, der zusammen mit Superintendent Lars Mueller-Marienburg die Andacht gestaltete.

Der NÖKB war bei der Gedenkfeier auf Einladung des Innenministeriums durch Präsident Josef Pfleger und Landesvorstand Martin Pfleger vertreten.

Beim Gedenkstein - von links: Landespolizeidirektor Konrad Kogler, Annabergs Bürgermeisterin Petra Zeh, Kabinettschef Reinhard Teufel, Innenminister Herbert Kickl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bischof Alois Schwarz, Präsident Josef Pfleger, Militärkommandant Martin Jawurek und Bundesrat Karl Bader
17.9.2018 / JKP / Fotos: © Martin Pfleger